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Nicht nur Trödel Treffpunkt

Treffpunkt für die Region

Flohmarkt Altefeld auf dem Ringgau

Mehr als nur ein Treffpunkt und Veranstaltung für Menschen aus nah und fern.

Selbstgestrickte Schmusetiere, Schals, Mützen, Pullover und noch vieles mehr wurde in liebevoller Handarbeit erschaffen. Weihnachtsdekoration, selbstgebastelte Sterne, Figuren, Kugeln, Fensterbilder und alles was in dieser besondere Zeit des Jahres Freude macht – mühevoll detailiert, bemalt und gebaut. Marmelade aus den Früchten der eigenen Gärten und Wiesen, Öle, Säfte und getrocknetes Obst aus unserer Region mit viel Zeitaufwand und besten Zutaten gemacht. Florale Gestecke, Weihnachtsgestecke, winterliche Gebinde und Sträuße mit dem Blick für die Natur und Schönheit als kleine Kunstwerke erschaffen. Dies und noch mehr erwartet die Besucher am 4. Dezember 2022 ab 10.00 Uhr in Altefeld.

Für die Region und für die Bewohner

Aufgrund von gesetzlichen Bestimmungen ist die Organisation nicht immer so ganz unbürokratisch. Dazu weisen wir nochmals ausdrücklich darauf hin, dass eine Gewinnerzielung von uns als Vermieter der Standplätzen nicht im Vordergrund steht, sondern die Entstehung und der Ausbau von sozialen Kontakten, Kommunikation und die kulturelle Belebung der Region gefördert wird plus natürlich einfach mehr Nachhaltigkeit bei dem Angebot von selbstgemachten und gebrauchten Artikel. Aktuell haben wir deutlich mehr Kosten für Werbung, Versicherung, Toilettenbereitstellung und Organisation,

Daher freut es uns sehr, wenn wir Anfragen erhalten, wie beispielsweise:
Im Anhang eine Auswahl der von meiner Frau gehäkelten Schmusetiere. Die Tiere sind bei 30 Grad waschbar und sind echte private Handarbeit.

Stofftiere Schmusetiere selbstgemacht

Wir freuen uns auf alle Aussteller am Sonntag, gute Gespräche, den Erfahrungsaustausch, neue Kontakte, freudige Stimmung und strahlende Kinderaugen.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

Iza und Ralf Sodar

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Nachhaltigkeit Treffpunkt

Treffpunkt Flohmarkt

Sich Zeit nehmen und umherschlendern

Der Begriff „Markt“ stammt aus dem Lateinischen. „Mercatus“ steht für „Handel“, „merx“ für „Ware“. Allgemeinsprachlich bezeichnet er das regelmäßige Zusammentreffen von Händlern an einem bestimmten Platz, um Waren – meist des täglichen Lebens – zu verkaufen. Jener Ort aber ist seit jeher auch ein zentraler Treffpunkt, an dem sich Menschen eines Dorfes oder einer Stadt versammeln. Es ist ein Ort des Sozialen.

Stöber, feilschen und glückliche Gesichter in Altefeld
(c) Patricia John Werra-Rundschau

Treffpunkt Flohmarkt – für die Käufer Zeitvertreib, für die Händler Business

Der Flohmarkt Altefeld bilckt auf eine langjährige Tradition zurück, die nun an einem ganz besonderen Ort neu auflebt.

Hohe Preise, widrige Wetterbedingungen und selbst der boomende Internethandel können dem Charme des Trödelns offenbar nichts anhaben. Es gibt eine treue Anhängerschaft, die auf das ganz besondere Flair schwört. Sie besteht aus den Käufern genauso wie aus den Verkäufern.

Treffpunkt Flohmarkt Stände Altefeld mit reicher Auswahl

Es geht auch um den Erhalt der Dinge

Bereits als Kind hat Birgit auf dem Trödelmarkt ausrangierte Sachen verkauft. Ihre Oma wohnte dort, sie hatte die Sachen aussortiert. Birgit erinnert sich gerne daran. Ihr geht es um den Erhalt von Dingen. „Die Sachen hier werden alle wiederverwertet, wir selbst tragen auch nur Second Hand, kaufen uns nie Neues.“ Irgendwer wird schon solche Weingläser brauchen, an denen sie sich längst satt gesehen haben. Der Gewinn ist für sie zweitrangig, „bei uns geht viel mit Sympathie einher“.

Treffpunkt Flohmarkt mit Gläser,Geschirr, Deko uvm.

Treffpunkt Flohmarkt

Würde man eine Typologie von Verkäufern auf Flohmärkten aufstellen, gäbe es wohl fünf Typen: die Profis, die Idealisten, die Hobbyisten, die Gutmenschen und die Kommunikativen. Zur Definition: Profis verdienen ihren Unterhalt mit dem Trödeln. Idealisten leben den Urgedanken des Recyclings aus. Hobbyisten misten ihren Hausstand aus, um sich zu entlasten und nebenbei ein paar Euro zu verdienen. Gutmenschen verkaufen für einen guten Zweck. Kommunikative sehen den Ort als einen der Begegnung.

Quelle: Berliner Morgenpost